Christenfeindliche Gewalt in Europa erreicht besorgniserregendes Niveau
In #Europa wurden 2024 insgesamt 2211 antichristliche Delikte registriert. Dazu zählen Vandalismus an Kirchen, Brandstiftungen und zunehmend auch körperliche Angriffe. Obwohl die Gesamtzahl leicht unter der von 2023 liegt, führen Experten das vor allem auf Lücken in den Polizeistatistiken zurück. Die Gewalt gegen Personen nimmt sogar zu. Beispiele wie der tödliche Angriff auf einen Mönch in Spanien oder der Anschlag von IS-Terroristen auf eine Kirche in Istanbul machen deutlich, welche Bedrohung Christen in Europa inzwischen ausgesetzt sind.
Besonders brisant ist die Lage in Deutschland. Hier wurden 337 christenfeindliche Straftaten gemeldet, rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem verzeichnet Deutschland mit 33 Brandanschlägen auf Kirchen europaweit die höchste Zahl solcher Taten. Die Deutsche Bischofskonferenz spricht bereits von gefallenen Tabus. Viele Übergriffe erscheinen jedoch gar nicht in der Statistik, weil nur politisch motivierte Taten erfasst werden. OIDAC warnt deshalb vor einer hohen Dunkelziffer.
Umfragen wie in Polen, wo die Hälfte der befragten Priester Übergriffe erlebt, diese aber oft nicht meldet, zeigen, wie weit die feindseligen Einstellungen inzwischen reichen. OIDAC spricht von einem Klima wachsender Intoleranz gegenüber Christen, das nicht länger ignoriert werden darf.