In Berlin sitzen auch Tage nach dem Stromausfall noch immer Menschen ohne Strom und ohne Heizung in ihren Wohnungen. Mitten im Winter.
Eine linksextremistische Gruppierung hat sich öffentlich zu dem Anschlag bekannt. Das Bekennerschreiben enthält Täterwissen und gilt als authentisch. Es handelte sich um einen gezielten politischen Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur.
Inzwischen wurde per Katwarn mitgeteilt, dass die Stromversorgung schrittweise wiederhergestellt wird. Das ändert jedoch nichts daran: Der Ausfall dauerte lange genug, um eine klare Stellungnahme des Bundeskanzlers zu erwarten.
Und was macht unser Bundeskanzler? Statt sich öffentlich zu äußern, bleibt er still. Kein Wort zur linken Gewalt, keine Ansprache an die Menschen, die tagelang im Kalten ausharren mussten. Gleichzeitig reist er zum Ukraine-Gipfel nach Frankreich.
Internationale Verantwortung ist wichtig. Aber wenn im eigenen Land die Stromversorgung sabotiert wird und Hunderttausende betroffen sind, darf Schweigen keine Antwort sein. Linke Gewalt gegen unsere Infrastruktur ist ein Angriff auf die innere Sicherheit. Und sie muss klar benannt werden.