Die WELT berichtet über zunehmende Angriffe auf Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung. Beschäftigte schildern Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Übergriffe, vor allem auf Recyclinghöfen und im öffentlichen Raum. In manchen Bereichen können Stadtreiniger ihre Arbeit nur noch in Begleitung erledigen, weil Gewalt zur alltäglichen Erfahrung geworden ist.
Respekt? Schutz? Konsequenzen? Die Politik schaut zu. Gewalt gegen Stadtreiniger ist Staatsversagen. Wer für die Allgemeinheit arbeitet, darf nicht schutzlos Angriffen ausgesetzt sein.
Wir brauchen keine Selbstverteidigungskurse für Reinigungskräfte und andere Staatsangestellte. Was wir brauchen, ist die konsequente Durchsetzung unserer Gesetze. Dazu gehören auch konsequente Abschiebungen von Straftätern.